Neues Team beim «Wort zum Sonntag»

Ab Samstag, 7. November 2026, wird das «Wort zum Sonntag» von fünf neuen Persönlichkeiten moderiert. Das neue Team wird jeden Samstagabend um 20.00 Uhr auf SRF 1 aktuelle Themen aus christlicher Perspektive kommentieren. Die Traditionssendung gestalten abwechselnd fünf Theologinnen und Theologen aus verschiedenen Konfessionen.

Das neue Team der Sendung «Wort zum Sonntag», die seit 72 Jahren Bestandteil des Fernsehprogramms von SRF ist, besteht aus zwei Theologinnen und drei Theologen. Sie werden ab Samstag, 7. November 2026, in der Sendung zu sehen sein. Die neuen Sprecherinnen und Sprecher haben die anspruchsvolle Aufgabe, in knapp vier Minuten aktuelle Themen zu kommentieren oder zu gesellschaftlichen Debatten Stellung zu nehmen.

Als römisch-katholischer Sprecher ist Jonas Amherd zu sehen. Der Theologe arbeitet als Pfarreiseelsorger im Glaubensraum Brig-Glis-Naters-Mund und engagiert sich als Kantonspräses der Jubla Wallis. Als reformierter Sprecher ist Tobias Zehnder dabei. Er ist Pfarrer und arbeitet unter anderem in der Kirchgemeinde Birsfelden BL. Als reformierte Sprecherin ist Silvia Stohr zu sehen. Sie ist Pfarrerin in der Kirchgemeinde Frieden Heiliggeist in Bern und begleitet als Coach und Supervisorin Lernvikariate und Pfarrpersonen. Als römisch-katholische Sprecherin tritt Isabella Senghor an. Die Theologin arbeitet als Seelsorgerin in leitender Funktion in der Bistumsregion Deutschfreiburg. Der promovierte Theologe Stephan Feldhaus verbindet Erfahrungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kirche. Heute wirkt er als christkatholischer Pfarrer im Fricktal.

Das neue Team wird die derzeitigen Sprecherinnen und Sprecher des «Wort zum Sonntag» Stina Schwarzenbach (reformiert), Tatjana Oesch (römisch-katholisch), Jonathan Gardy (römisch-katholisch), Theo Pindl (christkatholisch) und Reto Studer (evangelisch-reformiert) ablösen. Die Besetzung wird turnusgemäss alle zwei Jahre erneuert.

Eine der ältesten SRF-Sendungen

Die Sendung «Wort zum Sonntag» hat seit 1954 ihren festen Platz im Fernsehprogramm und gehört damit zu den ältesten Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen. Das Team wurde in enger Zusammenarbeit mit den Beauftragten für Radio und Fernsehen der drei Landeskirchen ausgewählt und geschult. Der vierminütige Kommentar zu aktuellen Themen wird sowohl am Samstagabend im Fernsehen als auch online präsentiert.

Das neue «Wort zum Sonntag»-Team in der Übersicht

Jonas Amherd, geboren 1989, ist römisch-katholischer Theologe und Pfarreiseelsorger im Glaubensraum Brig-Glis-Naters-Mund. Aufgewachsen in Gamsen, studierte er Theologie an der Universität Freiburg sowie an der Dominican School of Philosophy and Theology in Berkeley, Kalifornien. Nach ersten Jahren als Pastoralassistent übernahm er als Bundespräses von Jungwacht Blauring Schweiz Verantwortung auf nationaler Ebene. Heute wirkt er wieder in seiner Walliser Heimat, ist zuständig für die Seelsorge am Kollegium Spiritus Sanctus Brig und engagiert sich als Kantonspräses der Jubla Wallis für junge Menschen. Er lebt mit seiner Familie im Oberwallis, spielt Trompete und ist gerne in den Bergen unterwegs.

Jonas Amherd: «Ich bin überzeugt, dass Gott Humor hat – sonst wären wir Menschen nicht so wunderbar verschieden. Im ‹Wort zum Sonntag› möchte ich diese Lebensfreude aufgreifen und als kleine Good News in den Alltag der Menschen hineintragen.»

Tobias Zehnder, geboren 1984, ist reformierter Pfarrer und arbeitet unter anderem in der Kirchgemeinde Birsfelden BL. Selbst im Spektrum, forscht er an der Universität Bern zum Verhältnis von Autismus und Theologie. Zusammen mit Frau, zwei Teenagern, Hund und Katzen lebt er in Basel-Stadt. Neue Perspektiven gewinnt er vor allem auf Roadtrips.

Tobias Zehnder: «Die gute Botschaft fordert uns stets aufs Neue heraus, kritisch weiter zu denken. Das ist keine leichte, aber eine erfüllende Aufgabe. Mit meinen Worten möchte ich Impulse zu eben diesem Weiterdenken geben.»

Silvia Stohr, geboren 1987, ist Pfarrerin in der Kirchgemeinde Frieden Heiliggeist in der Stadt Bern. Nach einem Abstecher ins Studienfach Soziale Arbeit und Sozialpolitik studierte sie in Bern Theologie. Als Coach und Supervisorin begleitet sie Lernvikariate und Pfarrpersonen in den ersten Amtsjahren. Ausgleich findet sie als Instruktorin im Rhythm Cycling oder bei einer Velotour mit Zelt und Gaskocher.

Silvia Stohr: «Ich möchte ein Wort sprechen, das zeigt: Theologie, Kirche, Glaube und Spiritualität sind nicht von gestern, alt und verstaubt, sondern von heute, aktuell und lebensnah. Lebendig, bunt und glitzernd.»

Isabella Senghor, geboren 1992, ist Seelsorgerin in leitender Funktion in der Bistumsregion Deutschfreiburg. Die ausgebildete Journalistin und römisch-katholische Theologin mag Musik und Literatur. Nach ihrem Studium verschlug es die gebürtige Deutsche in die Schweiz. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie seit vielen Jahren in Freiburg.

Isabella Senghor: «Unser Leben ist voller Geschichten. Ich freue mich darauf, aus ihnen Worte zum Sonntag schmieden zu können und damit Menschen auf meinem Weg, auf meiner Suche nach Gott, mitzunehmen.»

Stephan Feldhaus, geboren 1962, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Der promovierte Theologe war einige Jahre als Sozialethiker wissenschaftlich tätig, bevor er für mehr als zwanzig Jahre die Kommunikationsfunktionen internationaler Unternehmen leitete. Heute engagiert er sich ehrenamtlich, arbeitet als Verwaltungsrat, berät Unternehmen und ist mit Herz und Seele christkatholischer Pfarrer im Fricktal.

Stephan Feldhaus: «Jeden Tag erlebe ich Menschen, die inmitten einer immer unübersichtlicher werdenden Welt auf der Suche sind nach Sinn, Gemeinschaft und spiritueller Heimat. Das ‹Wort zum Sonntag› kann ihnen Impulse geben, Gedanken anstossen und Mut machen.»

Text: SRF

Bild: SRG SSR/Gian Vaitl

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